Behinderten-FörderungsZentrum Klagenfurt

Planung XXXX

Standort Klagenfurt

 

Das Projekt versucht im Kontext mit den differenzierten Vorstellungen des Bauherrn eine Lösung zu bieten, welche die vorhandene Baustruktur unter Berücksichtigung der ökonomischen Kriterien nicht nur sinnvoll ergänzt, sondern die Gesamtanlage einer neuen Qualität zuführt. Die Erschließungszonen sind zum Innenhof orientiert. Sie bieten eine Vielzahl von visuellen Beziehungen zum Innenhof, mit seinen Wasser- und Grünflächen.


Der bestehende Turnsaal bildet, durch den neu errichteten Verbindungsgang mit dem Alt- aber auch dem Neubau, eine funktionelle Einheit. Er schließt den Innenhof nach Norden. Die vorgelagerte Wasserfläche steigert die Qualität der Gesamtanlage. Der Neubau mit den Jugendwohngruppen und Werkstätten schließt den Hof Richtung Westen. Die räumliche Konzeption der Wohngruppen ist klar gegliedert und nach Westen gerichtet. Die zentrale Lage der Wohn- und Essbereiche fördert das kommunikative Miteinander und lässt eine geschlechtsspezifische Trennung zu.


Die Gesamtanlage ist behindertengerecht geplant. Die im Kellergeschoss situierten Werkstätten bieten durch die großflächige Abnahme des Geländes nicht nur erhebliche Qualität, sondern auch die Möglichkeit des Unterrichts im Freien. Das Projekt ist so angelegt, dass in späterer Folge ein gewünschtes Therapiebad jederzeit optimal an den Bestand angefügt werden kann.